Trocken-Sauna

Keloholz in der Sauna

Im Gegensatz zu einer Dampf- oder Feuchtsauna ist die Temperatur bei einer Trockensauna vergleichsweise hoch bei einer sehr geringen Luftfeuchtigkeit. In der Regel herrschen in einer Trockensauna Temperaturen zwischen 85° C und 100° C bei einer Luftfeuchte von oftmals unter 25%. In Saunaraum befinden sich Stufenbänke – je höher man sitzt, umso heißer wird die Luft. Diese trockene Art des Saunabadens ist für Saunaanfänger weniger geeignet – eine schonendere Alternative ist beispielsweise die Bio-Sauna oder das Balinesische Schwitzbad. Varianten der Trockensauna sind das Brechelbad und das Laconium. Nach jeder Form der Sauna gilt es sich zur optimalen Erholung abzukühlen und zu ruhen.

Wie funktioniert eine Trockensauna?

Die Trockensauna, auch finnische Sauna genannt, gilt als klassische Variante der Sauna und ist nicht nur in Finnland beliebt. Auch hierzulande schätzen mehr und mehr Menschen einen entspannen Saunabesuch - wir zeigen, was es genau mit dieser Form der Sauna auf sich hat.

Die Trockensauna - was ist das genau?

Anders als Feucht- und Dampfsaunen zeichnen sich Trockensaunen dadurch aus, dass in der Kabine zwar eine recht hohe Temperatur, dafür aber auch eine niedrige Luftfeuchtigkeit herrscht. Die Temperaturen betragen durchschnittlich zwischen 85 und 100 °C, die Luftfeuchte liegt allerdings nur bei knapp 25 %. In der klassischen Saunakabine, die für gewöhnlich mit Holz ausgekleidet ist, befinden sich Sitzbänke in unterschiedlicher Höhe - je höher Sie sich in der Sauna positionieren, desto höher ist auch die Temperatur.

Grundsätzlich eignet sich die Trockensauna aufgrund der hohen Temperatur eher weniger für Anfänger, die gerade erst mit dem Saunieren beginnen - haben Sie sich aber erst einmal daran gewöhnt, werden Sie sicherlich Gefallen daran finden. Eine Alternative dazu ist die sogenannte Bio-Sauna, in der die Temperatur bei rund 70 °C liegt.

Zur Ausstattung einer Sauna gehört auch der Saunaofen, als Herzstück der Kabine. Die meisten dieser Öfen sind elektrisch betrieben und lassen sich daher flexibel bezüglich der Temperatur steuern. Bei vielen Saunaöfen wird auch noch der klassische Wasseraufguss praktiziert - hier erhöht sich die Luftfeuchtigkeit dann kurzfristig, wodurch Sie mehr schwitzen.

Natürlich lässt sich die Basis-Ausstattung einer Sauna noch beliebig erweitern, wie zum Beispiel durch Aroma- oder Lichttherapie. Auch gibt es Kopfstützen und Aufgüsse mit ätherischen Ölen, die den Komfort zusätzlich steigern. Bevorzugen Sie entspannende Musik in der Kabine, können außerdem Lautsprecher bzw. ein mp3-Player integriert werden. Möchten Sie selbst eine Saunakabine für zu Hause kaufen, sind der eigenen Kreativität heutzutage kaum noch Grenzen gesetzt.

Welche Wirkung hat ein Saunabesuch auf den Körper?

Die Finnen wissen es schon seit Jahrhunderten: Ein Besuch in der Sauna hat zahlreiche positiven Auswirkungen auf den Körper: Unter anderem stärkt das Saunieren die Abwehrkräfte und das Immunsystem, darüber hinaus werden auch das Herz-Kreislauf-System und der Stoffwechsel in Schwung gebracht. Weiterhin scheidet die Haut durch den Schweiß Giftstoffe aus der Haut und reinigt den Körper sozusagen von innen. Dazu kommt die positive Auswirkung auf das Wohlbefinden: Die meisten Menschen verbinden mit einem Besuch in der Sauna Entspannung und Erholung. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, sich eine Auszeit vom stressigen Alltag zu nehmen, um einfach nur die Ruhe zu genießen.

Regelmäßiges Saunieren trägt nachweislich dazu bei, Stress abzubauen. Wer also nach einem langen Arbeitstag eine Pause braucht, sollte sich einen Besuch in der Sauna gönnen - Sie werden es nicht bereuen!

Tipp: Die Wahl der Sitzbank sollte man nicht dem Zufall überlassen, denn es herrscht ein großes Temperaturgefälle in einer Saunakabine. Auf der höchsten Bank liegt die Temperatur bei knapp 100 °C, während man im mittleren Bereich zwischen 80 und 90 °C erwarten kann. In Bodennähe herrschen dagegen nur noch 50 bis 60 °C. Meist finden Sie nach einigen Saunabesuchen selbst heraus, auf welcher Sitzhöhe Sie sich am wohlsten fühlen.

Wie lange sollte ein Saunabesuch dauern?

Grundsätzlich genügen schon wenige Minuten in der Sauna, um einen positiven Effekt für den Körper zu erzielen. Als Anfänger ist es am besten, zunächst mit maximal fünf Minuten zu beginnen. Wenn Sie an die Hitze gewöhnt sind werden Sie sicher bald 10 bis 15 Minuten in der Kabine bleiben. Mehr als 20 Minuten sollten es insgesamt jedoch auch für erfahrene Saunagänger nicht sein, denn das kann zu Kreislaufproblemen führen. Das Wichtigste ist, stets auf den Körper zu hören: Fühlen Sie sich unwohl oder geschwächt, sollten Sie die Sauna umgehend verlassen.

Nach dem Saunagang sollten Sie sich langsam abkühlen: Eine kühle Dusche oder auch ein Spaziergang an der frischen Luft sind dafür ideal. Anschließend sollten Sie Ihrem Körper noch etwas Ruhe gönnen. 

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