5 Tipps: Guter Schlaf trotz Sommerhitze

Alle lieben den Sommer. Aber das Schlafen kann bei großer Hitze zum Problem werden. Damit Sie morgens erholt aufwachen können, sollte die Schlafzimmertemperatur gesenkt werden. Außerdem sind das Bett selbst und Ihre abendlichen Ernährungsgewohnheiten ausschlaggebend. Alkohol sorgt manchmal für das schnelle Einschlafen - nach Chaosträumen wacht man allerdings schnell wieder auf.

5 Tipps für guten Schlaf im heißen Sommer

Schlafen trotz Hitze

1. Die Raumtemperatur

Unsere Körpertemperatur sinkt abends ganz natürlich um etwa 1 Grad. Im Sommer ist das oft unmöglich, besonders auch, wenn es im Schlafzimmer so warm ist. Also wird unser Körper seinen Abkühlungsmodus einschalten: Wir schwitzen vor uns hin …
Ist die Temperatur im Schlafzimmer höher als 24°C, ist intensives Lüften zur kühleren Tageszeit angesagt. Lassen Sie morgens gleich nach dem Aufstehen und abends, bevor Sie schlafen gehen, einen satten Schwall kühlere Luft in den Schlafraum. Weit geöffnete Fenster und Türen sorgen für kühlenden Durchzug - auch in den anderen Wohnräumen. Etwa 10 Minuten Stoßlüften können ausreichen.
Wer kann, funktioniert einen kühleren Raum des Hauses kurzerhand zum vorübergehenden Schlafzimmer um.

2. Räume verdunkeln

Nach dem Lüften am Morgen lassen Sie am besten alle Rollos herunter, Außenjalousien eignen sich zur Hitzeabwehr am besten.
Schließen Sie alle Vorhänge. So sperren Sie die Hitze aus. Ihre Räume werden sich durch das Verdunkeln bis zum Abend nicht so stark aufheizen.

3. Baden und Duschen

Gegen Schweiß und Staub wünscht man sich ein erfrischendes Bad oder eine kalte Dusche vor dem Schlafengehen.
Eiskalt angewandt ist beides kontraproduktiv: Die Blutgefäße der Haut ziehen sich als Reaktion auf den Kältereiz zusammen. Die Wärmeabgabe des Organismus wird eingeschränkt und man muss noch stärker schwitzen. Mit einer warmen Dusche passiert das nicht. Eine Gefäßerweiterung findet nicht statt. Ihre Hautporen öffnen sich und des Tages Hitze kann entweichen. Sie fühlen sich erfrischt, gelöst und entspannt.
Auch ein mäßig warmes Wannenbad mit etwa 36 bis 38 °C wirkt Wunder. Badezusätze wie Lavendel, Melisse, Kamille oder Baldrian unterstützen die wohltuende Wirkung des Bades.

4. Das Bett

Ihr Federbett in allen Ehren. In heißen Sommernächten blockiert es allerdings den Wärmeaustausch. Wählen Sie leichte Bettdecken aus kühlendem Leinen oder Naturseide. Manchmal genügt schon ein Laken. Weil Ihr Körper die Nacht über mindestens einen halben Liter Schweiß absondert, ist Nacktschlafen nicht unbedingt ratsam. Leichte Baumwollnachtwäsche kann den Schweiß gut aufsaugen.
Clever ist, wer Decken, Kissen, Laken und Nachthemd bis zum Schlafengehen in der Kühltruhe deponiert. So genießen Sie die pure Erfrischung.

5. Essen & Trinken

Drei Stunden vor dem Schlafengehen sollten Sie weder fett- noch kohlenhydratreiche Speisen zu sich nehmen. Milch ist als leichte Nachtmahlzeit gut geeignet. So füllen Sie die Mineralstoff- und Vitamindepots des Körpers wieder auf.
Tryptophan aus der Banane erhöht den spannungslösenden Serotoninspiegel. Zimt und Mandeln fördern die Bildung des Schlafhormons Melatonin.

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