Feierabend: Einfach mal abschalten

Zu viel Stress macht krank - das wissen wir eigentlich alle. Und trotzdem fällt es zunehmend immer mehr Menschen schwer, die Arbeit nach Feierabend ruhen zu lassen. Manche nehmen sich regelmäßig Arbeit mit nach Hause, andere beschäftigen sich daheim „nur“ gedanklich mit Arbeitsthemen. Dabei ist der Feierabend ein wichtiger Teil des Tages, den Körper und Geist zur Entspannung und Regeneration benötigen. Wir helfen Euch, der Stressfalle zu entgehen und Feierabend zu machen.

Entspannen am Feierabend

Warum fällt es so schwer, Feierabend zu machen?

  • Konkurrenzdruck:
    Für viele Menschen hat die Karriere Vorrang vor privaten Dingen. Wer sich in der heutigen Arbeitswelt gegenüber der Konkurrenz durchsetzen möchte, meint oft, auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit Einsatz zeigen zu müssen.
  • Hohe Anforderungen
    Viele glauben, dass "Entspannen" mit "Faulenzen" gleichgesetzt wird. Man bleibt also regelmäßig länger im Büro, schreibt noch E-Mails von Zuhause und ist permanent über das Handy erreichbar. Auch am Wochenende ist Erholung oft nur ein flüchtiger Gedanke.
  • Angst vor Langeweile
    Manche Menschen haben buchstäblich verlernt, einfach mal nichts zu tun. Sie fühlen sich gelangweilt und gestresst, wenn sie nicht permanent online und beschäftigt sind.

Das kann auf Dauer aber nicht gesund sein. Über einen längeren Zeitraum schadet Stress dem Körper. Erste Anzeichen sind beispielsweise permanente starke Müdigkeit, Einschlafprobleme, häufige Kopf- oder Magenschmerzen, Gereiztheit, innere Unruhe oder ständige Lustlosigkeit. Werden diese Symptome ignoriert, droht letztendlich sogar Burn-Out oder eine Depression. Deshalb sollte man Arbeit und Privatleben unbedingt in Balance bringen.

Burnout durch Bürostress

Stress aus dem Job nehmen – Feierabend machen

Natürlich ist Erfolg im Beruf ein wichtiger Aspekt im Leben. Wenn der Job aber zum einzigen Lebensinhalt wird, hat das negative Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit. Am wirkungsvollsten ist es daher immer noch, dem Stress direkt im beruflichen Umfeld entgegenzuwirken. Leichter gesagt als getan – nicht immer lässt sich beruflicher Stress vermeiden.

  • Aufgaben abgeben
    Vielen Menschen fällt es nicht leicht, Arbeiten zu delegieren oder die Kontrolle über einen Bereich abzugeben. Ihnen fällt es schwer, Prioritäten zu setzen. Auch mal Aufgaben an Kollegen abzugeben, nimmt den Druck.
  • Planung ist alles
    Eine gute Planung für den nächsten Tag oder die kommende Woche vereinfacht die Arbeit. So muss man sich nach Feierabend keine Gedanken mehr darum machen, was am nächsten Tag ansteht. Außerdem verschafft es vielen Menschen ein gutes Gefühl, wenn sie Aufgaben aus einer To-Do-Liste abhaken können.
  • Aufräumen
    Das Genie beherrscht das Chaos – und gepflegtes Chaos kann durchaus die Kreativität fördern. Aber: Wenn das Chaos auf dem Schreibtisch Überhand nimmt, entsteht auch ein Durcheinander im Kopf. Wer den Schreibtisch vor Feierabend aufräumt und seine Aufgaben sortiert, startet gut in den Feierabend und ist für den nächsten Arbeitstag gerüstet.
  • Nicht erreichbar sein
    Feierabend bedeutet Feierabend. Die private Zeit muss und sollte man nicht mit Arbeit verbringen. Handy ausschalten und E-Mails nicht permanent abrufen - das fällt vielleicht am Anfang schwer, ist aber wichtig, damit die Gedanken nicht permanent um die Arbeit kreisen und der Körper abschalten kann.
  • Job wechseln
    Konsequent – und manchmal einfach nötig: Wenn die Arbeit keinen Spaß macht, der persönliche Einsatz nicht gewürdigt wird und das Arbeitsklima miserabel ist, hilft es meist, sich beruflich umzuorientieren. Auch wenn der Schritt schwer fällt.

Tipps für ein Leben in Balance - der Gesundheit zuliebe

Entspannen in der Freizeit

Seine Freizeit muss man auch als solche nutzen. Wem es gelingt, sich neben dem Job eigene Inseln der Ruhe zu schaffen und interessanten Freizeitbeschäftigungen nachzugehen, Sport zu treiben und auch soziale Kontakte zu pflegen, hält sein eigenes Stresslevel niedrig.

Hobbys
Wichtig ist, Abstand zur Arbeit zu gewinnen. Egal ob beim Gärtnern im eigenen Garten, beim Yoga mit der besten Freundin, beim Kochkurs mit dem Partner, regelmäßigen Kinobesuchen oder mit einem guten Buch auf dem Sofa. Hobbys sind zum Abschalten unerlässlich. Bewusst genießen ist dabei das Motto. Der Kopf wird frei, man hat Spaß an einer Sache und der Stresspegel sinkt deutlich.

Sport und Wellness
Einen gesunden und entspannenden Ausgleich zum stressigen Berufsalltag finden viele auch durch Bewegung, andere wiederum gönnen sich regelmäßig einen Wellnesstag. Zahlreiche medizinische Studien belegen schon lange die gesundheitsfördernde Wirkung von Sport, aber auch Saunabaden auf den Körper, insbesondere in Kombination beider Elemente.

Entspannung durch Meditation

Durch Sport oder der Bewegung an der frischen Luft kann der Körper schädliche Stresshormone abbauen und neue Energie tanken. Saunieren hat eine tiefenentspannende Wirkung auf den Körper, negative Gedanken verschwinden und seelische Anspannungen lösen sich. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt. Natürlich haben auch Massagen eine wohltuende Wirkung auf Körper und Geist und können helfen, stressbedingte Symptome zu lindern.

Dabei spielt es keine Rolle, wie ein Wellnesstag gestaltet wird. Wellness definiert schließlich jeder auf seine eigene, ganz individuelle Art. Letztendlich geht es nur um das eigene, gute Gefühl. Das wichtigste dabei ist: Nur nicht in Freizeitstress geraten.

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