Ganz und gar nicht weich: Männeryoga

Mal ehrlich: Wer an Yoga denkt, hat Frauen im Sinn, die am Strand den Sonnengruß praktizieren. Die sich in gemeinsamen Kursen dehnen. Die meditieren, sich unheimlich verrenken können und dabei gleichzeitig so unheimlich entspannt und zufrieden aussehen, dass es einen geradezu neidisch machen kann. Doch Yoga ist nicht nur etwas für Frauen. Im Gegenteil: Mit definierenden Übungen, Kraft- und Kampfsportelementen sowie klassischen Asanas eröffnet sich auch Männern eine faszinierende Welt für sportlichen Ausgleich und inneres Wohlbefinden. Eine Hymne an das Männeryoga.

Yoga für Männer

Ja, in Yogakursen wird manchmal gesungen. Ja, auch esoterische Grundlagen können vorkommen. Und ja, für manche ist Yoga auch eine Art Religion. Nichtsdestotrotz hat Yoga wenig bis gar nichts mit ausschließlich meditierenden Esoterikern zu tun. Doch genau hier sind die vielen Vorurteile begraben, die viele Männer vom klassischen Yoga abhalten.

Richtiges Yoga – verweichlichter Mann?

Dabei bietet Yoga Männern wie Frauen bestechende Vorteile für mehr körperliches und geistiges Wohlbefinden. Ob Ausdauer, Entspannung, Elastizität, Dynamik oder Flexibilität: Yoga trainiert Körper und Geist auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Das Schöne: Trotz oder gerade wegen Yoga kann man also durchaus ein ganzer Kerl  sein – und vor allem eins: durchtrainiert.

Unterschiede beim Yoga für Männer und Frauen

Yoga für Männer

Im Gegensatz zum klassischen Yoga haben Yoga-Kurse für Männer häufig einen anderen Fokus als Kurse, die vor allem von Frauen besucht werden. Ziel ist zwar auch hier die körperliche Herausforderung und der mentale Ausgleich, das wird aber häufig durch eine andere Ansprache, ein angepasstes Ambiente und veränderte Übungen erzielt. Häufig enthalten Kurse für Männeryoga deshalb Kampfsportelemente oder Übungen aus dem Power-Yoga, die schnell zeigen: So einfach wie es aussieht, ist es gar nicht! Denn: Yoga fördert und fordert den Körper auf allen Ebenen. Besonders gut geht das auch mit Elementen aus dem Bodyweight-Training, das auf das Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht zielt.

Mentale und geistige Entspannung kommen so meist ganz von alleine – ohne, dass der Yogalehrer darauf hinweisen müsste. Esoterische Aspekte finden im Männeryoga zwar genauso viel Beachtung, werden aber nicht immer explizit kommuniziert. Denn physische und psychische Fakten kommen beim männlichen Geschlecht häufig deutlich besser an, als offensichtliche Spiritualität.

Ganzheitliches Training – auch für Leistungssportler

Besonders Männer, die ihren Körper ganzheitlich trainieren wollen und keine Lust auf isoliertes Muskelgruppentraining haben, sind mit Männeryoga bestens bedient. Gerade für Leistungssportler eignet sich Yoga dann, wenn Verletzungsrisiken gesenkt und eine gleichmäßige Beanspruchung des Körpers gewährleistet werden soll. Mehr noch: In Zeiten von massiv steigendem Arbeits- und Freizeitstress spielt auch der mentale Ausgleich eine wichtiger werdende Rolle im regelmäßigen Sportprogramm. Mit Yoga ist beides möglich. Und das sogar fast unbemerkt.

Übrigens: Auch Wellness für Männer ist ein neuer Trend. Speziell abgestimmte Wellness- und sogar Beautyprogramme für den Mann von heute sorgen für innere Entspannung und äußere Schönheit. Und das lieben auch die Frauen.

Bildnachweis:
© Syda Productions - Fotolia

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