Haarausfall durch Schwermetallbelastung: Ursachen und Tipps

Vermutlich fragen Sie sich gerade, was das Thema Schwermetalle mit Haarausfall zu tun haben könnte. Leider sind die konkreten Ursachen für Haarausfall noch immer nicht ausreichend geklärt. Doch aktuell nennen Experten schleichende und akute Vergiftungen unter anderem als Gründe für Haarverlust. Was Schwermetalle mit unserem Körper anstellen und wie das alles mit Haarausfall zusammenhängt, erfahren Sie hier.

Haarausfall kann viele Ursachen haben.Was machen Schwermetalle mit unserem Körper? 


Unser Körper wird in einer Zeit der Industrialisierung immer größeren Belastungen von Schwermetallen ausgesetzt. Damit gemeint sind zum Beispiel Blei, Quecksilber, Aluminium oder Cadmium. Die kommen in der Natur eigentlich nur in kleinem Maß vor – allerdings kommt es aufgrund von industriellen Zwecken zu einem gezielten Abbau, einer Konzentrierung und Verteilung davon. So finden Schwermetalle ihren Weg in die Atemluft, das Grundwasser, und – die Nahrungskette!

Was dann passiert ist eine Ablagerung in unserem Körper, vorrangig in Nieren, Leber, Gehirn und Knochen. Die Ausleitung gestaltet sich dabei viel schwieriger als die Aufnahme.

Interessanter Fakt: Heute liegt eine Vergiftung durch Schwermetalle im Schnitt 500 bis 1.000 Mal höher als vor der Industrialisierung. 

Haarausfall ist nur einer von vielen Folgen (Bluthochdruck, sogar Krebs und Lernschwächen), die durch eine Schwermetallvergiftung entstehen können. 

Diese Schwermetalle verursachen Haarausfall 


Eine Vergiftung entsteht in der Regel durch die Verbindung von mehreren Giftstoffen. Die folgenden Stoffe können unter anderem zu Haarausfall führen:

Aluminium

Dieses kommt in säurehaltigen Böden vor, wird also von Pflanzen absorbiert, die wir wiederum für Nahrungsmittel verwenden. Täglich nehmen wir so in etwa 15 Milligramm an Aluminium auf. Schlimmer wird es noch, wenn das Essen in Aluminium-Verpackungen oder Alufolie aufbewahrt wird. 

Finden können Sie es zum Beispiel in:

  • Backpulver
  • Weißmehl
  • Schmelzkäse
  • Salz
  • Gewürzen
  • Kaffeeweißer


Aluminium kommt außerdem bei Kosmetika wie Deos, Zahnpasta und Medikamenten vor. Speziell Mittel gegen eine Übersäuerung des Magens oder Durchfallbekämpfer sind dabei zu nennen.
Da Aluminium den Stoffwechsel von beispielsweise Vitamin D, Magnesium, Zink, Calcium oder Eisen beeinträchtigt, ist es nicht förderlich für den Haarwuchs.


Quecksilber

Vor diesem Schwermetall muss man sich besonders in Acht nehmen. Quecksilber ist eines der giftigsten Schwermetalle überhaupt, dessen Wirkung schleichend eintritt. Das ist zwar schon länger bekannt – trotzdem ist es immer noch in großen Mengen in der Umwelt vorhanden. Es kommt zum Teil auch in der Nahrung, aber vorrangig in der Luft, in Böden und Gewässern vor. Sie finden es etwa in:

  • Austern, Muscheln und Fischen (aus verseuchten Gewässern)
  • Getreide
  • Pilze
  • Kartoffeln

Durch Fungizide und Pestizide gelangt dieser giftige Stoff in die Nahrung. Auch Quecksilber stört den Stoffwechsel von wichtigen Stoffen, wie Eisen, Selen, Kupfer, Zink, Vitamin E und Vitamin B1, B2 sowie B3. 

Cadmium

Haarausfall steht auch im Zusammenhang mit einer schleichenden Vergiftung durch Cadmium. Auch hier liegt das Problem bei der Nahrungsmittelaufnahme. Durch Müllverbrennung und Klärschlämme kommt Cadmium in den Boden, um von dort über Tiere und Pflanzen in die Nahrungskette zu gelangen. Die Aufnahme passiert durch:

  • Getreide, Kartoffeln, Getränke
  • Instantkaffee, Konservedosen
  • Gelatine
  • Muscheln, Austern und Fische (aus verseuchten Gewässern)

Außerdem kommt es auch über Zigarettenrauch, Farben, Rostschutzmittel und Insektizide in den Körper. Cadmium ist störend für den Stoffwechsel von Vitamin D und E, Zink, Eisen und Kupfer. 

Blei

Dieser Stoff setzt sich beispielsweise durch den Verkehr als feiner Staub auf Obst und Gemüse fest. Klärschlämme und Mineraldünger sorgen in der Landwirtschaft für eine Schwermetallbelastung. Verursacher von Vergiftungen sind auch:

  • veraltete Wasserleitungen
  • Blei an den Weißlötstellen von Lebensmitteldosen

Eine Bleivergiftung kann zu vielfältigen Erkrankungen führen, darunter Bluthochdruck, Depressionen, Herzerkrankungen, oder chronische Kopfschmerzen. Auch ein erhöhtes Krebsrisiko wird vermutet. Blei beeinträchtigt die Aufnahme von Zink, Vitamin D und C, Eisen, Phosphor und Calcium. 


Schwermetallvergiftungen vermeiden



Hier finden Sie ein paar Tipps, mit denen Sie Schwermetallen besser aus dem Weg gehen können. Probieren Sie auf jeden Fall Folgendes:

  • Obst und Gemüse immer unter lauwarmem Wasser abspülen
  • Lebensmittel nie in geöffneten Konservendosen aufbewahren
  • Kein Einwickeln in Alufolie
  • Wasser zum Kochen immer kalt aus dem Hahn verwenden (warmes oder heißes Wasser löst mehr Schwermetalle aus den Leitungen)
  • Beim Arbeiten mit giftigen Dämpfen immer Schutzkleidung tragen 

Im Grunde ist es gar nicht so einfach, Schwermetallen zu entgehen, da sie mittlerweile in weiten Teilen unserer Umwelt vorkommen. Doch mit diesen kleinen Hilfen sind Sie schon auf der sichereren Seite.

Schwermetalle ausleiten


Es gibt inzwischen sogar immer mehr verschiedene Möglichkeiten, um den Körper bei einer Entgiftung zu unterstützen. Das geht oft schon mithilfe natürlicher Mittel – beachten Sie:

  • Ballaststoffreiche Lebensmittel reinigen den Verdauungstrakt 
  • Kräuter mit Antioxidantien (Mariendistel, Klette) unterstützen die Entgiftung 
  • Wiederaufbau des Verdauungssystems (durch Kräuter wie Spirulina; bestimmte Meeresalgen)
  • Entgiftungstherapien 

Es gibt unzählige weitere Kräuter, die eine Entgiftung des Körpers fördern. Beispiele für spezielle Therapien wären etwa Behandlungen mit Natrium-Bentonit, der Chlorella-Alge oder Silizium. Neben diesen Maßnahmen ist es wichtig, die Ausleitungsorgane zu stärken!

Denn die genannten Entgiftungs-Hilfen können nur wirken, wenn Ihre Organe die Ausleitung von Schwermetallen auch richtig ausführen können. Unterstützen Sie ihre Leber, Nieren, Lungen oder auch den Darm dabei.

Tipp: Eine gesunde Ernährung steigert die Ausleitungsfunktion Ihrer Organe.

Akute Folgen durch eine Schwermetallvergiftung sind nur sehr selten zu beobachten. Im Normalfall sind schleichende Beeinträchtigungen festzustellen, weshalb es natürlich schwer ist, eine Verbindung zu den Ursachen für Haarausfall zu ziehen. Dennoch gehen Experten davon aus, dass dieses Problem mit einer Ablagerung von Schwermetallen im Körper zusammenhängen kann. Deshalb empfiehlt sich ein gesundes Bewusstsein für die Vermeidung solcher Gifte.

K33 Hairhotel aus Zürich gilt als Spezialist im Bereich Haarersatz. Individuelle Lösungen und natürlich wirkende Haarergänzungen ist das Credo des Unternehmens.

Bildnachweis:

©fotolia.com - VadimGuzhva

©

Zurück zur Übersicht

Kostenlose Newsletter-Anmeldung

Anmeldung absenden

Fan werden & folgen