Massagen – Wellness für Körper und Seele

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen fallen bis zum Nullpunkt und darunter. Während draußen bereits die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, suchen die meisten gerade zur besinnlichen Jahreszeit Entspannung in warmer, angenehmer Atmosphäre. Um den fehlenden wärmenden Sonnenstrahlen entgegenzuwirken, vergraben sich viele mit einer heißen Tasse Tee in ihrer Kuscheldecke. Um seiner Seele und vor allem seinem Körper etwas Gutes zu tun, sollte man sich zu einer Massage begeben.

Was allerdings dem einem gut tut, muss nicht zwangsläufig auch den anderen entspannen. Die Auswahl an Massagen ist so vielfältig und abwechslungsreich wie die Herkunftsländer der einzelnen Techniken.

Der Ursprung des Namens Massage findet sich in den verschiedensten Kulturen und Sprachräumen wieder. So bedeutet das griechische μάσσω „kneten“. Welcher Kultur Massagen jedoch entspringen ist bis heute noch unklar. Fest steht, dass erste Beschreibungen von Massagehandgriffen bereits im alten China und im Ayurveda, einer alten indischen Gesundheitslehre, zu finden sind. Heute gelten eben diese zwar nicht als mehr eigenständige Massagearten, sondern vielmehr als ein Überbegriff verschiedener Massagetechniken. Zu den bekannten eigenständigen asiatischen Massagen gehören Shiatsu, Akupressur und die Thai-Massage. Nachdem diese Massagetechniken aus dem asiatischen Raum in den europäischen übersiedelten, wurden sie weiterentwickelt, sodass sie nicht mehr nur therapeutischen Zwecken dienten.

Medizinische Massage oder Wellness-Massage?

Heutzutage unterscheidet man Massagen nach dem Zweck, den sie erfüllen sollen. Die zwei wichtigsten Ziele von Massagen, die hierbei verfolgt werden sind zum einen entspannende und zum anderen medizinische oder auch therapiebegleitende.

RueckenmassageDie ursprünglichen Massagen aus dem asiatischen Raum werden größtenteils nur noch für Wellness-Zwecke eingesetzt, wobei Ihre ursprüngliche Intention die medizinische war. Eine moderne Art der Wellness-Massage ist die Hot-Stone-Massage. Bei dieser werden dem Massierten Basaltssteine aufgelegt, da dieses natürliche Lavagestein auf eine Temperatur von 55 Grad erwärmt werden kann. Die Kombination aus Wärme und Massage wirkt besonders effizient bei der Lösung und Lockerung verspannter Körperregionen. Die Hot Stone Massage kann man übrigens auch leicht zu Hause selbst durchführen.

Wellness Massage RueckenMedizinische Massagen gehen eng einher mit den Massagen im herkömmlichen Sinn und wirken hauptsächlich reflektorisch. Eine Art der Massage die den ursprünglichen asiatischen Massagen sehr ähnlich blieb, ist die Reflexzonenmassage. Obwohl sie prinzipiell der chinesischen Akupunktur und der Akupressur sehr ähnlich ist, weist sie dennoch große Unterschiede von eben diesen auf. Die Reflexzonen befinden sich auf dem kompletten Körper verteilt. Diese Hautrezeptoren werden durch die Ausübung von Druck und anderen Berührungen stimuliert, sodass die Reize an das Gehirn und Nervensystem weitergeleitet werden und sich somit Schmerzen und Verspannungen lösen können.

Ebenfalls unter den Bereich der medizinischen Massagen fallen Sportmassagen und Lymphdrainagen. Sie finden vor allem nach Operationen Anwendung, um durch das Massieren der betroffenen Körperstellen Ödeme abzubauen.

Insgesamt bieten Massagen allerdings nicht nur kurzfristig eine gute Möglichkeit zu entspannen, sondern auch langfristig, um Stress abzubauen und somit positive Gedanken und einen erholsamen Schlaf zu fördern.

Egal für welche Art von Massage sie sich entscheiden - hier finden sie das passende Angebot.

Massage-Mythen

Ist Schmerz bei einer Massage ein Zeichen der Wirksamkeit? Kann man sich auch selbst massieren? Und helfen Massagen tatsächlich beim Abnehmen? Wir räumen mit den häufigsten Massage-Mythen auf: Massage-Mythen - Was stimmt?

Bildnachweis: Shutterstock
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