Mehr Wohlbefinden dank nachhaltiger Zahnpflege

Will man gesunde Zähne haben und sich rundum wohl mit seinem Lächeln fühlen, ist weit mehr notwendig als einfach nur regelmäßiges Zähneputzen. Auch der korrekte Einsatz von Zahnseide und der richtige Zeitpunkt der Zahnpflege spielen eine Rolle. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps für eine umfassende und effektive Pflege.

Die Auswahl der richtigen Zahncreme

Achten Sie bei der Auswahl von Zahnpasten darauf, dass sie schonend reinigen, einen hohen Anteil an Fluoriden aufweisen und den Zahnschmelz nicht angreifen. Vorsichtig sollten Sie bei Produkten sein, die mit weißeren Zähnen werben. Häufig funktioniert dies nämlich nur mithilfe grobe Putzkörper mit abrasiver, also schleifender Wirkung. Diese kann die Zähne jedoch auf Dauer schädigen. Achten Sie deshalb auf den RDA-Wert, der sich auf der Verpackung befindet. Werte zwischen 30 und 70 sind für die regelmäßige Anwendung in Ordnung. Werte von mehr als 80 haben eine stark abrasive Wirkung und sollten vermieden werden. 

Aufmerksamkeit bei der Verwendung elektrischer Zahnbürsten

Wer die Technik richtig beherrscht, kann seine Zähne ohne Probleme mit der Handzahnbürste reinigen. Das tun jedoch nur noch die wenigsten. Elektrische Bürsten sind auf dem Vormarsch. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ihre rotierenden Bürstenköpfe viele Anwendungsfehler verzeihen. Achten Sie jedoch darauf, mit wenig Druck von „rot nach weiß“ zu putzen. So reinigen Sie einerseits gründlich, schonen aber auch Ihr Zahnfleisch.

Besonders genau muss man bei elektrischen Rundkopfbürsten sein. Hier muss jeder Zahn einzeln gereinigt werden. Wenn man hin und her schrubbt, werden die Beläge nicht gründlich genug entfernt.

Hinweis: Vergessen Sie nicht, die Putzköpfe alle drei Monate auszutauschen.

Interdentalbürsten leisten einen wichtigen Beitrag zur Zahnhygiene

Ein wesentliches Problem herkömmlicher Zahnbürsten besteht darin, dass man damit nur zwei Drittel der Mundhöhle erreicht. An Zwischenräume gelangt man damit nicht. Gerade dort sammeln sich aber die meisten Keime.

Eine Interdentalbürste ist hier die optimale Lösung. Damit lassen sich die Zwischenräume sogar noch besser reinigen als mit Zahnseide. Die Anwendung erfordert jedoch etwas Übung und man benötigt die passende Größe. Gerne berät Sie hierzu Ihr behandelnder Zahnarzt, z. B. im Medentes Zahnarztzentrum.

Fluorid-Gel – der Schutzfilm für Ihre Zähne

Fluorid ist in den meisten Zahncremes enthalten. Wer seinen Zähnen jedoch noch einen zusätzlichen Schutz bieten will, kann dafür Fluorid-Gel verwenden. Es bildet einen Schutzfilm aus Kalziumfluorid um die Zähne. Wenn Säure entsteht, wird sie dadurch neutralisiert. Dadurch hält der Schutz des Zahnschmelzes länger an und der Zahn bleibt widerstandsfähiger. Fluorid-Gelde werden üblicherweise einmal wöchentlich nach der abendlichen Zahnreinigung verwendet.

Zahnseide – der Klassiker der Zahnhygiene

Auch in Zeiten moderner elektrischer Zahnbürsten hat die Zahnseide noch immer ihren festen Platz in der Zahnhygiene. Auch wenn ihr vielbeschworener Nutzen, der Schutz vor Karies und Parodontitis, nicht in Studien nachgewiesen wurde, kann sie mit der Entfernung von Speiseresten aus den Zahnzwischenräumen doch einen nachhaltigen Beitrag zur Zahngesundheit leisten. Wer also bisher Zahnseide verwendet hat, kann bedenkenlos weiter dazu greifen.

Vorsicht bei süßen und sauren Speisen

Einen wesentlichen Teil der Zahnpflege macht auch der korrekte Umgang mit süßen und sauren Speisen aus.

Wenn Sie zu einer Mahlzeit gern Süßes essen, sollten Sie bereits zuvor gründlich die Zahnbeläge entfernen. Das gilt vor allem beim Frühstück. Auch nach dem Essen sollten süße Reste mit Zahnseide und Zahnstocher entfernt und mit Wasser ausgespült werden. Zucker ist der ideale Nährboden für schädliche Bakterien.

Wenn Sie früh gern Obst oder frisch gepresste Fruchtsäfte zu sich nehmen, sollten Sie ebenfalls vor dem Essen Ihre Zähne putzen. Fruchtsäuren demineralisieren nämlich den Zahnschmelz und weichen ihn auf. Dadurch ist der Zahn für etwa eine Stunde schutzlos. Putzen Sie ihn in dieser Zeit, schleifen Sie den Zahnschmelz nach und nach ab.

Regelmäßige Mundspülungen

Zu guter Letzt darf auch die gewissenhafte Mundspülung nicht fehlen. Wer seinen Mund nach dem Zähneputzen für mindestens 30 Sekunden mit einer fluoridhaltigen Lösung ausspült, verzögert damit die Neubildung von Zahnbelag. Damit können Spülungen eine wirkungsvolle Ergänzung zur mechanischen Reinigung darstellen. Ersetzen können Sie sie jedoch nicht.

Bild: © JenkoAtaman/Adobe Stock

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