Problemzonen adé: Abnehmen mit der Hypoxi-Methode

Hypoxi – eine moderne Methode, um lästige Fettzellen loszuwerden. Wir erklären, wie Unterdruck, Wärme und körperliche Aktivität die Pfunde purzeln lassen.

Moderne Technik trifft klassische Methoden

Gewichtsverlust

Hypoxi ist eine Kur, die über zwei Wochen bis hin zu einem Monat dauern kann. Viele begeisterte Anwenderinnen berichten davon, dass sie nach nur vier Wochen eine Kleidergröße weniger tragen können. Im Gewicht schlägt sich die Kur nicht wirklich nieder - dafür aber schmilzt der Körperumfang an den klassischen „Problemzonen“ wie dem Bauch, den Beinen und dem Po.

Genau zu diesem Zweck wurde Hypoxi auch entwickelt – um unerwünschte Fettpolster verschwinden zu lassen. Klassische Abnehmkuren sorgen nämlich dafür, dass der Körper gleichmäßig Fett verliert. Dr. Norbert Eggert, der Erfinder von Hypoxi, hat also moderne Unterdruck-Technik mit den Erkenntnissen aus der Fettverbrennungs-Forschung kombiniert. Die Geräte tragen dazu bei, dass das Fett genau an den gewünschten Stellen schmilzt.

Tipp: Sie können sich natürlich nur auf die Unterdruck-Kammern verlassen, aber in Verbindung mit einer gesunden Ernährung funktioniert die Hypoxi-Methode optimal.

Unterdruck boostet den Trainingserfolg

Wie genau funktioniert das Hypoxi-Training denn nun? Jede Trainingseinheit dauert etwa 30 Minuten. Zunächst liegt man auf einer Liege und wird von einem Unterdruckanzug massiert. Das regt die Durchblutung an und aktiviert die Fettverbrennung. Anschließend folgt die eigentliche Behandlung. Das Hypoxi-Gerät sieht von außen aus wie ein großes, senkrecht stehendes Ei. Unter dem Mantel verbirgt sich eine Unterdruckkammer und ein normaler Heimtrainer. Man sitzt bis zur Taille in dem Gerät und radelt ganz normal auf dem Ergometer. Der Unterdruck sorgt dann für die angeregte Fettverbrennung.

Tipp: Sie müssen sich auf dem Trainingsgerät nicht einmal besonders verausgaben – schon leichte Aktivität reicht für den vollen Effekt.

In der Kammer wechseln sich verschiedene Druckstärken ab. Man merkt davon nichts - nur ein leichtes Kribbeln. Aber unter der Haut ist Einiges los! Durch die Druckveränderung steigt die Temperatur in den Beinen um etwa fünf bis sechs Grad. Das steigert die Durchblutung und regt die Fettverbrennung ordentlich an. Die höhere Temperatur an den klassischen Problemzonen sorgt außerdem dafür, dass sich die Fettpolster leichter aus ihren Reservoirs lösen.

Welche Problemzonen kann man mit dem Hypoxi-Training loswerden?

  • An den Oberschenkeln und Waden erwärmt sich die Haut am stärksten, daher funktioniert dort auch die Fettverbrennung am besten. Daneben wird diese Region durch das Training am Fahrrad-Ergometer leicht definiert.
  • Die Hüfte stellt für viele Frauen eine Problemzone dar. Cellulite und Fetteinlagerungen haben im Hypoxi-Gerät aber kaum eine Chance. Da das Gewebe in den Oberschenkeln sehr weich ist, werden hier gute Effekte erzielt.
  • Die Taille profitiert besonders stark von der sogenannten Vacumassage vor dem eigentlichen Training. Die Massage im Anzug findet ebenfalls bei Unterdruck stand und sorgt für straffe Haut.
  • Bauchfett ist ein besonderes Gesundheitsrisiko. Gut, dass auch hier die Hypoxi-Methode helfen kann.
  • Ein straffer Po gehört zu den absoluten Schönheitsidealen. Viele Probantinnen berichten, dass besonders ihr Po von dem intensiven Training profitiert hat.

Einmal pro Woche oder täglich: Individuelle Trainingspläne

Begleitet wird das Training von zertifizierten Trainern und Trainerinnen. Meistens sind die Studios speziell auf Frauen ausgerichtet und bieten eine private und individuelle Atmosphäre. Für jede Trainingswillige gibt es einen eigenen Ernährungsplan und ein speziell abgestimmtes Programm mit Vacumassagen und anderen Trainingsgeräten.

Entschlackung des KörpersEiner der größten Vorteile vom Hypoxi-Programm ist, dass die Trainingseinheiten sehr kurz und wenig schweißtreibend sind. Sie müssen maximal 30 Minuten auf dem Ergometer und in der Druckkammer verbringen. Nach der Arbeit noch schnell ins Studio gehen? Kein Problem! Wenn Sie ein- bis zweimal pro Woche 30 Minuten in das Training stecken, dauert es etwa 4 Wochen, bis erste Effekte zu sehen sind.

Es geht aber auch noch intensiver: Hypoxi-Kuren versprechen eine Kleidergröße weniger in vier Tagen. Mit vier Spinning-Sessions in der Druckkammer und zwei Unterdruckmassagen am Tag wird die Fettverbrennung extrem stark angeregt. Begleitet wird das Training von einem Ernährungsplan, der maximal 1000 Kalorien am Tag beinhaltet. Wirklich angenehm und gesund ist das nicht – man verliert zwar bis zu fünf Kilo Körpergewicht, das ist allerdings fast ausschließlich Wasser und schnell wieder auf den Rippen. Langfristiges, sanftes Training und eine ausgewogene Lebensweise sind die bessere Wahl.

Hypoxi: Auch die Ernährung spielt eine Rolle

Legen Sie regelmäßig zwischendurch einen Detox-Tag zum Entschlacken ein, Ihr Körper wird es Ihnen danken mit strahlender Haut und einer strafferen Silhouette!

Jede Abnehmkur besteht aus einer geschickten Kombination aus Ernährung und Bewegung. Das ist auch bei Hypoxi nicht anders. Während der Sport in den Geräten den Körper formt, liefert die dazu passende Ernährung genug Power für den Tag und das Training. Experten empfehlen morgens Kohlehydrate, mittags gesunde Mischkost und abends vor allem Eiweiß. Diese Verteilung sorgt dafür, dass die Fettverbrennung auch nachts auf Hochtouren läuft und basiert auf den Erkenntnissen der „Schlank im Schlaf“-Diät.

Ein typischer Hypoxi-Speiseplan für einen Trainingstag kann so aussehen:

  • Morgens: Ein Vollkornbrötchen mit Marmelade, dazu Gemüse und ein Latte Macchiato mit fettarmer Milch.
  • Mittags: Ein Salat mit Putenbrust oder Fisch gibt kurz vor dem Training genug Power. Über Mittag sollte mindestens ein Liter Wasser getrunken werden.
  • Abends: Spiegeleier und ein kleines Steak liefern viel Eiweiß und halten die Fettverbrennung auch nachts aktiv.

Bildnachweis:
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