Schutz und Pflege für die Haut im Winter

In der kalten Jahreszeit ist zusätzliche Hautpflege nötig

Sie juckt, sie schuppt, ist rau und gereizt - viele Menschen leiden in der kalten Jahreszeit unter trockener Haut. Das liegt zum einen an Wind und Kälte draußen und zum anderen an der trockenen Heizungsluft drinnen. Hinzu kommen die oft falsche Pflege und die häufig einseitige Ernährung in den kälteren Monaten. Hier lässt sich ansetzen, um Trockenheitsfältchen und Irritationen erst gar keine Chance zu geben.

Umstellung auf fettreichere Cremes

Saisongerechte Cremes etwa sollten mehr Fett als Feuchtigkeit enthalten, da Fett als Frostschutz dient. Bei Aufenthalten im Freien sollte man neben Gesicht, Hals und Ohren vor allem auch die Hände beim Eincremen nicht vergessen.

Zudem benötigt die Haut feuchtigkeitsspendende und beruhigende Wirkstoffe wie Urea oder Dexpanthenol.

Hautpflege von innen

Mindestens genauso wichtig wie die Pflege von außen, ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukten sowie ungesättigten Fettsäuren aus kalt gepressten pflanzlichen Ölen oder Seefisch.

Ganz wichtig für die trockene Haut ist, viel zu trinken - denn sie braucht Feuchtigkeit nicht nur von außen. Wer unter einer zu Trockenheit neigenden Haut leidet, sollte daher täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit - am besten Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees - zu sich nehmen, um sie glatt und geschmeidig zu erhalten.

Hautpflege im WinterEine wichtige Rolle für frisch aussehende Haut spielt das Kollagen. Gesunde, junge Haut besteht zu 80 Prozent aus dem Proteinbaustein, dessen ineinandergreifende Fasern ein Gerüst bilden, das besonders gut Feuchtigkeit speichern kann. (Mehr Informationen dazu finden Sie auf www.elasten.de)

Äußerlich angewendet wirkt Kollagen aber nur in den oberen Hautschichten. Jetzt haben Wissenschaftler und Dermatologen erstmals spezielle Kollagen-Peptide entwickelt, welche die körpereigene Kollagenproduktion in den tieferen Hautschichten gezielt von innen aktivieren können. "Klinische Studien mit dem Prüfpräparat 'Elasten', das als Trinkampullen rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist, haben gezeigt, dass bereits eine vierwöchige Kur deutliche Effekte auf die Anzahl der Falten und die Hautelastizität hat", so Dr. med. Gerrit Schlippe, Fachärztin für Dermatologie aus Münster. Nach zwölf Wochen nahm die Hautfeuchtigkeit um 22 Prozent zu, Falten reduzierten sich um bis zu 32 Prozent.

Schutz vor der Wintersonne

Kälte, Wind und Schnee strapazieren in der kalten Jahreszeit die empfindsame Körperhülle. Deshalb sollte auch im Winterurlaub oder beim ausgiebigen Winter-Spaziergang ein guter Sonnenschutz Pflicht sein.

Rund 80 Prozent der sichtbaren Hautalterungsprozesse entstehen nämlich durch UV-Strahlen. Wie weit dies bereits den eigenen Teint betrifft, kann man etwa unter www.faltenspiegel.de testen. Um Falten vorzubeugen, ist Schutz gefragt. Das gilt auch für alle Wintersportfans. Experten empfehlen bei Cremes einen Lichtschutzfaktor von 30, denn gerade in den Bergen ist die Sonnenstrahlung auch in der kalten Jahreszeit intensiv. Die Creme sollte fettreich genug sein, um die Haut auch vor Kälte abzuschirmen.

Noch mehr Pflegetipps für Ihre Haut im Winter sowie einfache Rezepte für selbstgemachte Gesichtsmasken und Haarkuren finden Sie hier: Pflege für trockene Haut.

Bildnachweis:
djd/Elasten-Forschung/goodluz-Fotolia

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