Wenn der Winter die Nase belastet

(djd). Heizungsluft und Kälte können die Nase im Winter strapazieren, denn Schleimhäute sind besonders empfindlich. Doch warum? Dr. Carolin Stäbler erklärt, was diese von unserer übrigen Haut unterscheidet und warum Schleimhäute im Winter oft eine Behandlung benötigen.

Was Schleimhäute so besonders macht

Unsere Haut ist unser größtes Organ und schützt unseren Körper vor äußeren Einflüssen, zum Beispiel vor Krankheitserregern. "Hohlräume sind mit sogenannten Schleimhäuten ausgekleidet, die im Unterschied zur normalen Haut keine echte, schützende Hornschicht besitzen. Sie sind unter anderem von der Schutzfunktion des von ihnen produzierten Schleims abhängig, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Erregern zu verhindern", erläutert Dr. Carolin Stäbler, Dermatologie-Expertin bei Bayer Vital. Hierzu zählt auch die Nasenschleimhaut.

Die Gefahr trockener Heizungsluft im Winter

Heizungsluft kann im Winter dazu führen, dass Augen und Nase besonders schnell trocken werden. "In der Nase wird der Schleim dann oft zäh und es bilden sich harte Borken und Krusten, die beim Ein- oder Abreißen kleine Wunden in der darunterliegenden Schleimhaut verursachen können", so Stäbler. "Diese ist dann meist anfälliger für Infektionen, denn Erreger können durch den zähflüssigen Schleim nicht ausreichend abtransportiert werden und unter Umständen in die kleinen Risse eindringen." Kämpft der Körper mit einer Erkältung oder Schnupfen, sind die Schleimhäute meist geschwollen und produzieren vermehrt Sekret. Häufiges Naseputzen lässt diese dann wund werden - nicht selten kommt es zu Nasenbluten. Als Abhilfe bei strapazierten Nasen empfiehlt die Expertin Salben mit dem Wirkstoff Dexpanthenol, zum Beispiel von Bepanthen. Die Augen- und Nasensalbe unterstützt eine rissige Nasenschleimhaut im natürlichen Heilungsprozess. Am Auge wirkt die Salbe bei oberflächlichen Schädigungen der Horn- und Bindehaut heilungsfördernd.

Expertentipps für gesunde Schleimhäute an Augen und Nase

  • Das Trinken von mindestens zwei Litern Wasser täglich schützt unseren Körper vor Austrocknung.
  • Luftbefeuchter oder große Topfpflanzen wirken trockener Heizungsluft entgegen.
  • Inhalieren oder Nasenspülungen mit Kochsalzlösungen befeuchten die Nasenschleimhaut und erhalten ihre natürliche Funktion.
  • Häufiges Schnäuzen sollte vermieden werden.

Erste Hilfe:

  • Spezielle Präparate mit Dexpanthenol, zum Beispiel die Bepanthen Augen- und Nasensalbe, fördern die sanfte Heilung oberflächlich geschädigter Schleimhäute im Bereich der Nase und Augen.

Bildnachweis:

© djd/Bayer Vital/iStock

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