Hot Stone Massage selber machen

In den Massagen mit den heißen Steinen steckt jahrhundertealtes Heilwissen aus der traditionellen Chinesischen Medizin und aus den Lomi Lomi Nui, den traditionellen Hawaii-Massagen und Heilweisen. Weil die heißen Steine eine so tief gehende, wohltuende Wirkung haben, wird die warme Wohltat immer beliebter.

Massage mit heißen Steinen

Hot-Stone-Massage im Wellnessbereich

Einfach heiß gemachte Steine zu Sphärenmusik auf dem Rücken deponiert, ist noch längst keine Hot-Stone-Massage und Energien fließen auch nicht. Ziele der Hot-Stone-Massagen sind die perfekte Entspannung des Körpers und die Versorgung des Organismus mit frischen Energien. Muskelverspannungen sollen sich lösen. Das körpereigene Lymphsystem wird angeregt und schädliche Schlacken können abfließen. Die Hot-Stone-Massage fördert die Durchblutung effektiv. Die Nährstoffversorgung der Körperzellen wird verbessert. Deshalb sind Hot-Stone-Massagen - die sinnvolle Kombination von Akupressur, Wärme und Kälte - im Wellnessbereich und als Begleitung in der Anti-Stress-Therapie ideal.

Die Meridiane und die heißen Steine

Nach der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) fließen die Lebensenergien durch ein Netz körpereigener Meridiane. Dass jedem der 12 Hauptmeridiane bestimmte Organe unseres Körpers zugeordnet sind, machen sich Akupunktur, Akupressur und auch die Hot-Stone-Massage zunutze. Auf den Meridianen liegen Akupunkturpunkte, die ideal sind zum Auflegen der heißen Steine. Auf die Meridiane werden heiße Basaltsteine gelegt, die im Wasserbad auf eine Temperatur von 60 °C erwärmt worden waren. Dort geben sie die Wärme an den Körper ab. Die Energien fließen nun leicht, die Muskulatur wird entspannt und gelockert. Die Poren der Haut öffnen sich weit, sodass pflegende Öle besonders gut einwirken können. Dieser kosmetische Effekt sorgt für eine zarte, duftende Haut.

Massage, Steine, Wellness pur

Die Umgebung im wohltemperierten Wellnessbereich unterstützt den Wohlfühleffekt der Massagen. Man legt sich auf einige der Steine, die fachmännisch Layoutsteine genannt werden. Am Beginn der Hot-Stone-Massage werden milde, hautwarme Pflegeöle aufgetragen und sanft eingestrichen. Mit einem Pinsel wird der Therapeut entlang der Meridiane Öllinien ziehen, um dort die in Leinentüchern gewickelten heißen Steine aufzulegen.

Mit anderen Steinen wird massiert, besonders für Friktionen ist diese Massageform geeignet. Neben der Effleurage, der Petrissage, der Vibration und dem Tapotement gehören die kleinen, kreisenden Bewegungen zu den klassischen Massagetechniken. Wohltuende Massagereize setzen auch Klopfmassagen und Vibrationen in verschiedenen Variationen.

Heiß & kalt

Nicht nur heiße Basaltsteine kommen zum Einsatz. Eisgekühlter Marmor sorgt für einen Gegensatz, der wohlige Schauer auf der erwärmten Haut erzeugt sowie den Kreislauf und die Gefäßtätigkeit in Schwung bringt.

Es sind die Massagen, die muskelentspannende Wirkung der Wärme sowie der aktivierende Kältegegensatz, die für Tiefentspannung, Gelassenheit, Frische und einen freien Kopf nach der Hot-Stone-Massage sorgen.

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