Die Vorzüge einer Infrarotsauna

Insbesondere im Winter, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, gehen viele von uns gerne in die Sauna und gönnen sich somit ein bisschen Wellness. Neben der Entspannung hat ein Saunagang jedoch auch noch einen anderen Effekt: wir stärken damit unser Immunsystem und tun unserem Körper etwas Gutes. Leider verträgt nicht jeder die Hitze und die damit verbundenen hohen Temperaturen. Dies äußert sich in den meisten Fällen durch Kreislaufprobleme, die nach oder während dem Saunieren entstehen. Aber auch empfindliche Menschen müssen nicht auf die angenehme Wärme verzichten. Für sie bietet sich eine Infrarotsauna an, welche durch schwächere Temperaturen überzeugt und Ihnen gleichzeitig das Atmen leichter macht und Sie die Wärme leichter genießen lässt.

Doch was genau ist eine Infrarotsauna eigentlich?

Eine Infrarotsauna ist eine Sauna, deren Temperatur in der Regel nicht höher als 60 Grad liegt. Sie ist eine trockene Sauna, denn die Wärme wird durch Infrarotstrahlen erzeugt. Diese gehen unter die Haut und wärmen uns von innen auf, was auch als „Tiefenwärme“ bezeichnet wird.

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Wie entsteht die Wärme in einer Infrarotsauna?

Paar entspannt in InfrarotsaunaIn der Infrarotkabine sind integrierte Strahler. Sie erzeugen Infrarot-Lichtwellen, welche sich im Inneren des Kabinenraums ausbreiten. Treffen diese Lichtwellen auf einen menschlichen Körper, wird daraus Wärme. Sonnenlicht ähnelt diesen Strahlen sehr. Der Körper wird zu 90% direkt von der Infrarot-Energie erwärmt. Nur 10% wird durch die Luft erzeugt. Die Temperaturen einer Infrarotsauna lässt sich im Regelfall zwischen 20 und 60 Grad regulieren.

Die jeweiligen Wellenlängen der Infrarotstrahlen ist abhängig von der Wärmequelle. Es gibt Strahlen, die nur im medizinischen Bereich eingesetzt werden. Diese dringen bis zu sechs Millimeter tief in den Körper ein und sollen die Körpertemperatur erhöhen. Bei Infrarotkabinen werden nur Strahlen verwendet, die an der Oberfläche des Körpers bleiben. Sie dringen nur ca. einen Millimeter tief unter die Haut und werden C-Strahlen genannt.

Welcher Strahler ist der richtige?

Beim Kauf Ihrer Infrarotsauna haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Strahlern. Die Wahl ist abhängig von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Prioritäten.

Der Flächenstrahler beinhaltet Heizelemente, welche in PVC oder Mikanit eingebettet liegen. Ihr Vorteil besteht aus der Feuchtigkeitsbeständigkeit sowie der flachen Maße. Er heizt sehr gleichmäßig und gibt großflächig Wärme ab. Keramikstrahler, auch bekannt als Punktstrahler, bestehen aus einem Aluminiumreflektor und einem Rohrstrahler aus Keramik. Gefüllt ist der Hohlraum mit Quarz- oder Lavasand, was sehr wärmespeichernde Materialien sind. Aufgrund der punktuellen Abstrahlung wird eine höhere Oberflächentemperatur erzeugt, welche die Infrarotstrahlen ein wenig tiefer in die Haut dringen lässt als ein Flächenstrahler. Magnesiumstrahler bestechen durch Ihre Schnelligkeit und Beständigkeit. Sie sind bekannt für ihre lange Lebensdauer.

Jeder der Strahler hat jedoch noch mehr Spezifikationen, welche Ihnen ein Experte gerne näher erläutert.

Empfohlene Häufigkeit und Nutzungsdauer der Infrarotsauna

Prinzipiell können Sie sich am herkömmlichen Saunieren orientieren, denn ein Unterschied gibt es nur in wenigen Partien. Empfehlenswert ist, sich langsam an die Benutzung zu gewöhnen. Testen Sie aus, welche Temperatur für Sie am angenehmsten ist. Steigen Sie hierbei mit einer niedrigen Temperatur ein und achten Sie darauf, wie Ihr Körper bei einer langsamen Temperatursteigerung reagiert. Entgegen eines regulären Saunaganges können Sie bis zu 30 Minuten durchgehend im inneren Ihres Wellnesstempels verbringen. Auch die kalte Dusche im Anschluss ist nicht zwingend notwendig.

Eine Infrarotkabine bietet einige Vorteile gegenüber einer herkömmlichen Sauna. Welche genau, möchten wir Ihnen nachfolgend näher erläutern.

Wohltuend und bereichernd für die Gesundheit!

Die Infrarotsauna hat im Regelfall eine Temperatur zwischen 40 und 60 Grad. Damit ist sie deutlich angenehmer zu ertragen, denn zum Beispiel bei einer klassischen Finnischen Sauna wird bis zu Temperaturen von 80 oder 90 Grad erhitzt. Die Infrarotkabine bietet eine wohltuende und vorteilhafte Wärme. Verschiedene Beschwerden können dadurch gelindert werden. Darunter gehören schmerzende Gelenke, Verspannungen und Rückenschmerzen, aber selbst bei Muskelkater kann die Wärme Entspannung und Abhilfe verschaffen.

Durch den regelmäßigen Besuch einer Infrarotsauna stärken Sie Ihr Immunsystem. Dabei kräftigen Sie auch ihre körpereigene Abwehr, was speziell in der Erkältungszeit eine große Unterstützung ist. Durch die Tiefenwirkung werden Gefäße erweitert, was wiederum die Durchblutung anregt und den Stoffwechsel und den Kreislauf in Schwung bringt. Hautprobleme wie Akne und Cellulite können sich ebenso durch Infrarotstrahlen verbessern.

Infrarotsauna – Wellness und Entspannung für die ganze Familie!

Auch für Kinder und Jugendliche ist ein Aufenthalt in der Infrarotkabine kein Problem, denn die gemäßigte und angenehme Wärme wird von Groß und Klein gleichermaßen vertragen. Der Unterschied liegt darin, dass es hingegen zur heißen Finnischen Sauna im inneren der Kabine angenehm warm und trocken ist. Der Kreislauf wird nicht so stark beansprucht, was die Infrarotkabine zu Wellness für die gesamte Familie macht.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt bietet eine Infrarotsauna auch praktische Vorteile. Viele der Infrarotkabinen können als sogenanntes „Baukastensystem“ erworben werden. Dies spart immense Kosten, denn sie lassen sich mit ein bisschen Zeit in Eigenleistung aufbauen und installieren.

Kleine Stellfläche? Für eine Infrarotsauna kein Problem!

Infrarotkabinen können zudem auch auf einer kleineren Stellfläche aufgestellt werden. Sie sind in den meisten Fällen sehr kompakt gestaltet, wodurch sie nur minimal Platz einnehmen. Die klassische Infrarotsauna benötigt lediglich eine Fläche von ca. einem Quadratmeter.

Ein weiterer Vorteil gegenüber einer normalen Sauna ist, dass sich eine Infrarotkabine in jedem beliebigen Raum des Hauses oder der Wohnung aufbauen können. Das entscheidende dabei ist, dass sie anders als bei anderen Saunen komplett ohne Dampf arbeitet, weshalb Sie sich nicht um die sichere Ableitung von Feuchtigkeit kümmern müssen. Dadurch gehen Sie auch kein Risiko ein, dass sich feuchte Stellen an der Kabine oder im Zimmer ansetzen.

Welche Gegebenheiten müssen vorhanden sein, damit die Sauna in Betrieb genommen werden kann?

Im Gegenzug zu anderen Saunatypen, welche häufig einen Starkstromanschluss benötigen, reicht für eine Infrarotsauna zur Betriebsbereitschaft eine Steckdose aus. Bereits die haushaltsübliche 220-Volt-Steckdose ist bestens geeignet.

Sparfuchs? Mit einer Infrarotkabine deutlich weniger Betriebskosten!

Die Kosten spielen nicht nur bei der Anschaffung eine wichtige Rolle, auch die laufenden Kosten sollten beachtet und einkalkuliert werden. Auch hier bietet die Infrarotsauna einen erheblichen Vorteil gegenüber einer normalen Sauna, denn ein Infrarotmodell benötigt deutlich weniger Strom. Dies rührt daher, dass die Wärme dadurch entsteht, dass die Infrarotstrahlen auf die Haut treffen. Eine Sauna hingegen erwärmt die Luft in der Kabine, weshalb sie deutlich mehr arbeiten muss und mehr Strom verbraucht. Auch die Größe spielt eine Rolle, denn die herkömmlichen Saunen sind meist um einiges größer und benötigen daher länger, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Bildnachweis:
istockphoto.com - Jovanmandic

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