Grippewelle im Büro: So bleiben Sie verschont

Die Kollegin am Schreibtisch gegenüber niest und benutzt anschließend das Telefon. Der Chef putzt sich die Nase und schüttelt einem danach die Hand. Gerade in der Firma oder im Büro, wo viele Menschen zusammen kommen, entstehen schnell Nährböden für Keime. In der kühleren Jahreszeit haben Erkältungskrankheiten daher Hochsaison - und können den Arbeitsalltag durch zahlreiche Ausfälle ganz schön durcheinander bringen. Daher ist es nun besonders wichtig, auf die Gesundheit zu achten und die Abwehrkräfte zu stärken. Unter Beachtung einiger Grundregeln hat man gute Chancen, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen, auch wenn die eine oder andere Erkältungswelle durchs Büro fegt.

Das Immunsystem gezielt stärken

Kranke Kollegen am Arbeitsplatz

Um das Immunsystem für die kalte Jahreszeit zu wappnen, empfehlen sich beispielsweise kurze Spaziergänge. Bewegung an der frischen Luft ist eine Wohltat für den Körper und Sonnenlicht hilft dem Körper dabei, Vitamin D zu produzieren. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, die Abwehrkräfte zu stärken. Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse - so lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). In Zeiten erhöhten Bedarfs kann man dem Körper zusätzlich gezielt mit immunrelevanten Mikronährstoffen, wie etwa in "Orthomol Immun", unterstützen. Es enthält alle wichtigen Vitamine und Co., die unser Immunsystem bei besonderen Belastungen braucht. Studien belegen, dass im Übrigen bei ausreichendem Schlaf natürliche Abwehrzellen in größerer Zahl gebildet werden. Regelmäßige Wechselduschen können den Körper zusätzlich abhärten.

Auch Wunderwaffen der Natur, wie Ingwer können helfen, Erkältungen vorzubeugen oder Beschwerden zu lindern. Frisch aufgebrühter Ingwertee hilft gegen Erkältungen, Magenschmerzen und Entzündungen. Ingwer steckt voller Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor. Vor allem aber enthält Ingwer den Scharfstoff Gingerole, der für den scharfen Geschmack und die heilsame Wirkung des Ingwers verantwortlich ist. 

Viel trinken

Wer viel trinkt, hält die Schleimhäute feucht - am besten zu Kräutertee, Wasser oder Saftschorlen greifen. Die fruchtigen Durstlöscher liefern zugleich wichtige Vitamine, um den Körper fit zu halten. Tipps dazu, welche Vitamine und Mineralstoffe in Erkältungszeiten wichtig sind, finden Interessierte auf Ratgeberzentrale.de.

Als Alternative zur klassischen Medizin sind die Schüßler-Salze ein interessantes Mittel, um Erkältungen vorzubeugen.

Abstand halten

Die Übertragung von Erkältungskrankheiten kann beispielsweise über die sogenannte "Tröpfcheninfektion" von Mensch zu Mensch erfolgen. Plagt sich der Schreibtischnachbar mit einer Erkältung, heißt es lieber Abstand halten. Eine freundliche Erklärung - und die Kollegen haben sicher Verständnis dafür, denn niemand möchte sich gern anstecken. Taschentücher sollten am besten in einer Plastiktüte entsorgt werden, damit die Bakterien sich nicht weiter verbreiten können.

Erkältung: Ansteckungswege und Keimquellen

Auf die Hygiene achten

Beim Händeschütteln mit erkälteten Personen können sich Viren von Hand zu Hand übertragen. Von diesen gelangen sie schnell auf die Schleimhäute von Nase, Augen und Mund. Regelmäßiges, gründliches Händewaschen und sorgfältiges Abtrocknen bieten hier den bestmöglichen Schutz. Aber vor allem auch Dinge, die jeden Tag mehrfach von vielen Menschen genutzt werden, wie Türklinken, Telefone und Tastaturen, können ebenso ein wahrer Nährboden für Keime sein. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Arbeitsmaterialien nach Benutzung mit einem Desinfektionsmittel zu reinigen.

Mit Sauna vorbeugen

Wer regelmäßig in die Sauna geht, trainiert sein Immunsystem. Viele regelmäßige Saunagänger berichten, dass sie dank den regelmäßigen Schwitzritualen ganz selten eine Erkältung bekommen. Wer also sehr anfällig ist und ruckzuck Halsschmerzen bekommt, wenn um ihn herum gehustet wird, sollte besonders jetzt mindestens einmal wöchentlich in die Sauna gehen. Wichtig: Experten empfehlen dies jedoch nur, wenn kein Infekt besteht. Kratzt der Hals und kribbelt es in der Nase, kann Sauna eher kontraproduktiv wirken.

Übrigens: Sauna macht glücklich, denn in der Wärme produziert der Körper Glückshormone, die sogenannten Endorphine. Hilft auch gegen den Herbst-Blues.

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