Was tun bei Rückenschmerzen?

Rückenmassage im Schlaf

Rückenschmerzen sind längst eine Volkskrankheit. Massagen gehören dabei zu den häufigsten Therapieformen bei akuten oder chronischen Rückenschmerzen. Sie beseitigen zwar nicht immer die Ursache, können aber quälende Verspannungen lösen und die Muskeln lockern. Wer diese wohltuende Behandlung auch zuhause nutzen möchte, muss nicht unbedingt immer den Partner bitten. Als Besitzer eines Wasserbetts kann man beispielsweise eine Massageeinheit unter Wasserkern und Sicherheitswanne installieren lassen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) leiden knapp 62 Prozent der Deutschen in einem Zeitraum von zwölf Monaten unter Rückenschmerzen. Die Ursachen können vielfältig sein und oft auch nicht eindeutig geklärt werden. Häufig tragen etwa Bewegungsmangel, Über- und Fehlbelastungen dazu bei, wie die Gesundheitsexperten vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de erklären. In diesen Fällen sind Ausgleichssport, Physiotherapie und Massagen sinnvolle Ansatzpunkte.

Bewegung gegen Rückenschmerzen

Grundsätzlich sind regelmäßige Bewegungseinheiten sehr wichtig, um Verspannungen vorzubeugen. Walken, Schwimmen, Yoga, Tai Chi und Co. dehnen und lockern nicht nur die Muskeln, sondern bilden auch einen Ausgleich zum vielen Sitzen. Gleichzeitig werden Stress und innere Anspannung abgebaut.

Auch im Büroalltag lässt sich ein bisschen mehr Bewegung einrichten: Bewegliche Rückenlehnen, ein Keilkissen oder ein Sitzball verbessern die Haltung und sorgen auch dafür, dass die Position öfter gewechselt wird. Gut ist es auch, wenigstens einmal die Stunde für fünf Minuten aufzustehen und ein bisschen umherzugehen.

Ergonomisches Liegen zählt

Gesunder Schlaf im WasserbettViele Menschen wachen aber bereits morgens verspannt und mit quälenden Rückenschmerzen auf. Daran kann Schlafforschern zufolge die falsche Matratze schuld sein. Dabei ist es nicht so wichtig, ob diese hart oder weich ist, sondern ob sie sich dem Körper anpasst und ergonomisch richtiges Liegen ermöglicht. Sehr gut funktioniert das in einem Wasserbett (beispielsweisevon Akva). Durch die Menge des eingefüllten Wassers lässt sich das Bett optimal an den Körper anpassen, die Druckentlastung unterstützt den rückengesunden und entspannten Schlaf. Aufgrund der Verdrängung des Wassers bleibt zudem die Wirbelsäule immer gerade - egal ob man auf dem Rücken oder der Seite schläft. Die Bandscheiben können auf diese Weise entspannen. Der positive Effekt für die Gesundheit wurde in einer dänischen Studie bestätigt. Demnach kann Schlafen im Wasserbett das subjektive Schmerzempfinden bei Rückenproblemen reduzieren. Allerdings sollte man sich vor dem Kauf fachkundig beraten lassen, um das individuell passende Modell zu finden. Unter www.akva.de gibt es Adressen von Fachhändlern in der Nähe.

Das richtige Kissen bei Rückenschmerzen

Oft unterschätzt wird die Bedeutung, die das Kissen für den gesunden Schlaf hat. So erleichtert beispielsweise ein weiches Kissen das Einschlafen, während ein festes das Durchschlafen unterstützt.

Bei einem sogenannten Wasserkissen etwa werden beide Eigenschaften vereint. Das weiche Polster auf der Oberseite - aus Gelschaum, Daunen oder Faserflaum - hilft beim Einschlafen, der harte Wasserkern auf der Unterseite beim Durchschlafen. Im Gegensatz zu vielen High-Tech-Materialien lässt die Stützwirkung des Wassers nie nach. Zudem passt sich das Wasser sofort jeder Lageveränderung an, so dass man mitten in der Nacht nicht mehr wach wird, weil man das Kissen zurechtrücken muss. Unter www.mediflow-wasserkissen.de gibt es mehr Informationen.

Wer seinen Kopf erstmals auf einem Wasserkissen bettet, wird schnell feststellen, wie komfortabel es sich anfühlt und dass es sich durch den Wasserkern umgehend jeder Liegeposition anpasst. Dadurch werden Kopf und Nacken immer optimal abgestützt, so dass sich die Halswirbelsäule nicht verspannen kann. Weil sich die Menge des Wassers individuell bestimmen lässt, kann der Härtegrad des Kissens an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Wer eher hart schlafen möchte, füllt Wasser nach, wer es weicher mag, lässt wieder etwas ab.

Wohltuende Wärme gegen Rückenschmerzen

Pflegendes SchaumbadEin weiterer positiver Faktor bei schmerzenden Muskelverkrampfungen ist Wärme. Seit langem wird Wärme erfolgreich zur Behandlung von Muskelverspannungen eingesetzt. Dabei wirkt eine lokale Wärmezufuhr gleich mehrfach: Sie erweitert die Blutgefäße und sorgt somit für eine verbesserte Durchblutung und Nährstoffversorgung der betroffenen Partien. Außerdem beruhigt sie das Nervensystem, was die Schmerzwahrnehmung dämpft. Und schließlich werden durch Wärme Muskeln und Gewebe gelockert. Ein heißes Vollbad wirkt bekanntlich ebenso entspannend wie ein Saunabesuch.

Bewährte Hausmittel gegen Rückenschmerzen sind aber zum Beispiel auch Wärmepackungen wie beispielsweise Fangopackungen (erhältlich in der Apotheke). Aber auch Umschläge mit warmen, zerstampften Kartoffeln oder erhitztem Heu können Schmerzen lindern.

Kleiner Tipp: Schmerzen, die von entzündlichen Beschwerden und Zerrungen herrühren (z.B. Sportverletzungen), können auch mit Kälte bekämpft werden.

Noch wohltuender ist die Wirkung von Wärme natürlich, wenn man dieses relaxende Wohlgefühl auch im Bett genießen kann. So kann ein Wasserbett auf eine entspannende Temperatur von etwa 27 Grad Celsius oder etwas mehr beheizt werden, was in etwa der durchschnittlichen äußeren Hauttemperatur des Menschen entspricht.

Zusätzlich entspannend: Als Besitzer eines Wasserbetts kann man beispielsweise eine Massageeinheit unter Wasserkern und Sicherheitswanne installieren lassen.

Massage: Durchblutung anregen gegen Rückenschmerzen

Entspannende Wellness-MassageMöchten Sie Ihren Rücken noch etwas verwöhnen, dann gönnen Sie sich eine Massage oder eine ähnliche stimulierende Behandlung. Dadurch wird die Durchblutung im Rücken angeregt und eine bessere Versorgung der Wirbel und der Muskel mit Nährstoffen gewährleistet.

Nicht immer hat man aber Zeit und Geld, in ein Massagestudio zu gehen. Ebenso hat man nicht immer einen Profi an der Hand, der mit einer speziellen Thai Massage oder Ayurveda Massage aufwarten kann. Dabei muss massieren eigentlich gar nicht so kompliziert sein. Tipps für schnelle und wirksame Heim-Massagen finden Sie hier: Massieren zuhause - so einfach kann es sein.

Selbstmassage: Lockernde Übungen für zwischendurch

Auch eine Selbstmassage ist gar nicht so schwer und hilft nach einem anstrengenden Tag die Muskeln zu lockern und Verspannungen zu lösen. Natürlich ist dabei keine vollständige Rückenmassage möglich, aber gerade den Nacken kann man auch Zuhause gut selbst massieren.

Tipp: Bei der Selbstmassage sollten Ihre Bewegungen kraftvoll und fließend sein. Drücken Sie dabei nicht nur mit den Fingern, sondern mit dem ganzen Gewicht des Arms. Das ist schonender für die Gelenke. Sie können auch einen Massageigel nutzen. Wir Sie Verspannungen effektiv selbst lösen können, verraten wir Ihnen hier: Selbst massieren - Anleitung und Tipps.

Bildnachweis:
© djd/www.akva.com/Antonioguillem - Fotolia
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